Best 6 Free Cloud Storage Services in 2026
Vergleichen Sie die besten kostenlosen Cloud-Speicher-Dienste für Fotos, Dokumente, Backups, Zusammenarbeit, Apple-Geräte, Windows und die sichere Dateifreigabe.
Kostenloser Cloud-Speicher ist nützlich für Dateien, die nicht nur auf einem Gerät festsitzen sollen: Fotos, PDFs, Schulunterlagen, Arbeitsdateien, Handy-Backups, gescannte Belege, freigegebene Ordner und jene zufälligen Dokumente, die man im unpassendsten Moment von einem anderen Computer aus öffnen muss.
Der Haken an der Sache: „Kostenlos“ bedeutet nicht bei jedem Anbieter dasselbe. Der eine Dienst bietet mehr Speicherplatz, schwächelt dafür aber bei der Zusammenarbeit. Ein anderer stellt weniger Platz zur Verfügung, harmoniert dafür jedoch perfekt mit Smartphone, Laptop, E-Mail-Programm und Dokumenten. Manche Gratis-Tarife eignen sich eher für die Synchronisierung, andere für Backups, und wiederum andere sind im Grunde Ökosystem-Funktionen, bei denen zufällig etwas Speicherplatz enthalten ist.
Dieser Ratgeber vergleicht die 6 besten kostenlosen Cloud-Speicher-Dienste im Jahr 2026 anhand realer Anwendungsfälle – und nicht nur nach Gigabyte.
Inhaltsverzeichnis
- Wie ich die besten kostenlosen Cloud-Speicher ausgewählt habe
- Kostenlose Cloud-Speicher im Überblick
- 1. Google Drive
- 2. Microsoft OneDrive
- 3. IDrive
- 4. Box
- 5. Apple iCloud
- 6. Dropbox
- Welchen kostenlosen Cloud-Speicher sollten Sie wählen?
- So nutzen Sie kostenlosen Cloud-Speicher sicher
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie ich die besten kostenlosen Cloud-Speicher ausgewählt habe
Ein guter kostenloser Cloud-Speicher sollte mehr tun, als nur ein paar Dateien zu horten. Er muss vertrauenswürdig, leicht zugänglich und unkompliziert zu verlassen sein, falls man den kostenlosen Tarif eines Tages entwachsen sollte.
Für diese Auswahl habe ich sechs Faktoren berücksichtigt:
1. Möglicher Gratis-Speicher: Wie viel Speicherplatz gibt es, bevor man bezahlen muss?
2. Alltagstauglichkeit: Eignet sich der Dienst gut für Dokumente, Fotos, Freigaben, Synchronisierung oder Backups?
3. Integration in Ökosysteme: Funktioniert er nahtlos mit Google, Microsoft, Apple, Desktop-Apps, Mobilgeräten oder Business-Tools?
4. Freigabe und Zusammenarbeit: Lassen sich Links, Ordner und Dokumente problemlos teilen?
5. Upgrade-Möglichkeiten: Ist der kostenpflichtige Tarif fair, falls der Gratis-Speicher voll ist?
6. Einschränkungen: Gibt es Limits bei Dateigröße oder Gerätetypen, sehr geringen Speicher oder andere Haken?
Speicherangebote und regionale Verfügbarkeiten können sich ändern. Die folgenden Angaben basieren auf den offiziellen Produkt- und Hilfeseiten mit Stand vom 30. Juni 2026.
Kostenlose Cloud-Speicher im Überblick
| Kostenloser Cloud-Dienst | Gratis-Speicher | Ideal für | Hauptbeschränkung |
|---|---|---|---|
| Google Drive | 15 GB | Die meisten Nutzer, Dokumente, Gmail, Google Fotos, Teamarbeit | Speicher wird zwischen Drive, Gmail und Fotos geteilt |
| Microsoft OneDrive | 5 GB | Windows- und Microsoft-365-Anwender | Geringeres Gratis-Kontingent als bei Google Drive oder Box |
| IDrive | 10 GB | Kostenlose Cloud-Backups über mehrere Geräte hinweg | Stärker auf Backup als auf Dokumenten-Collaboration ausgelegt |
| Box | 10 GB | Einfaches Dateiteilen und leichtes professionelles Arbeiten | Upload-Limit von 250 MB pro Datei im kostenlosen Einzeltarif |
| Apple iCloud | 5 GB | Backups für iPhone, iPad, Mac und Apple-Geräte | Füllt sich durch Fotos und Gerätesicherungen schnell |
| Dropbox | 2 GB | Unkomplizierte Synchronisierung und Freigabe | Geringster kostenlose Speicherplatz in dieser Liste |
1. Google Drive

Der beste kostenlose Cloud-Speicher für die meisten Nutzer
Google Drive ist für die Mehrheit der Anwender die naheliegendste Empfehlung, da der Dienst eine praxisgerechte Speichermenge mit hervorragenden Kollaborationstools verbindet. Ein kostenloses Google-Konto umfasst laut der offiziellen Hilfe-Seiten bis zu 15 GB Speicherplatz, der sich auf Google Drive, Gmail und Google Fotos aufteilt.
Dieser geteilte Speicher ist ein entscheidender Faktor. Wer viele E-Mail-Anhänge in Gmail hat oder eine große Mediathek in Google Fotos pflegt, dem bleibt unterm Strich weniger Platz für Drive-Dateien. Dennoch ist die 15-GB-Grenze für viele Anwender großzügiger bemessen als die Gratis-Angebote von OneDrive, iCloud, Dropbox und anderen Standarddiensten.
Besonders stark ist Google Drive im Bereich Dokumente. Google Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare und gemeinsame Ordner ermöglichen unkompliziertes Teamwork ohne das Hin- und Herschicken von Dateien. Wer ohnehin Gmail, Android, Google Fotos, Google Workspace oder Chrome nutzt, findet in Drive den natürlichsten Ablageort für Alltagsdateien.
Perfekt ist der Gratis-Tarif freilich nicht. Datenschutzbewusste Nutzer bevorzugen vielleicht Dienste mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung, und Fotofans stoßen schnell an die 15-GB-Grenze. Für Studenten, Freelancer, Familien und den Alltagsgebrauch bleibt Google Drive jedoch der insgesamt nützlichste kostenlose Cloud-Speicher.
Wichtigste Funktionen
- 15 GB Gratis-Speicher, geteilt zwischen Drive, Gmail und Google Fotos
- Zugriff via Web, Desktop, Android und iOS
- Google Docs, Tabellen, Präsentationen und Formulare
- Gemeinsame Ordner und Freigabe-Links
- Dateivorschau und Suchfunktion
- Unkompliziertes Upgrade über Google One
Vorteile
- Großzügigster kostenloser Standard-Tarif unter den großen Ökosystem-Anbietern
- Exzellente Dokumenten-Kollaboration
- Harmoniert perfekt mit Gmail und Android
- Einfache Freigaben und Rechtevergabe
- Gelungene Browser-Bedienung
Nachteile
- Speicher wird mit Gmail und Google Fotos geteilt
- Nicht optimal für rein private, verschlüsselte Archive
- Vielnutzer von Foto- und Videomaterial stoßen rasch an die Grenzen
Fazit
Google Drive ist für die meisten Anwender der beste kostenlose Cloud-Speicher. Er bietet ausreichend Platz für den Alltagsgebrauch und die stärksten Werkzeuge für die Zusammenarbeit in dieser Liste.
2. Microsoft OneDrive

Der beste kostenlose Cloud-Speicher für Windows- und Microsoft-Nutzer
Microsoft OneDrive ist die erste Wahl unter den Gratis-Speichern, wenn Ihre Dateien bereits in Windows, Word, Excel, PowerPoint, Outlook oder Microsoft 365 liegen. Die Microsoft-OneDrive-Seite weist den kostenlosen Microsoft-365-Tarif mit 5 GB Cloud-Speicher sowie 15 GB Postfachspeicher aus.
Zwar ist das Speichervolumen nicht riesig, doch OneDrive punktet vor allem durch die tiefe Systemintegration. Unter Windows lassen sich wichtige Ordner sichern, Dateien geräteübergreifend synchronisieren und Dokumente direkt im Datei-Explorer aufrufen. Mobil werden Fotos und Videos automatisch gesichert, Dokumente eingescannt und Dateien von überall aus verfügbar gemacht.
Auch für künftige Upgrades ist OneDrive eine praktische Option. Microsoft 365 Basic stockt den Speicher auf 100 GB auf, während die Personal- und Family-Tarife noch mehr Platz samt Office-Anwendungen beinhalten. Wer bereits für Microsoft 365 zahlt, sollte OneDrive ohnehin als primären Cloud-Speicher nutzen.
Der kostenlose Tarif richtet sich eher an Dokumente als an riesige Medienbibliotheken. Fünf Gigabyte sind bei Smartphone-Videos, RAW-Fotos oder vollständigen Geräte-Backups schnell aufgebraucht. Für Windows-Anwender, die einen unkomplizierten Ort für wichtige Dateien suchen, ist der Dienst jedoch äußerst bequem und zuverlässig.
Wichtigste Funktionen
- 5 GB kostenloser Cloud-Speicher
- Windows-Ordnersicherung und Dateisynchronisierung
- Apps für Web, Desktop, iOS und Android
- Integration von Microsoft Office Web-Apps
- Foto- und Dateisicherung
- Persönlicher Tresor und Sicherheitsfunktionen in unterstützten Tarifen
Vorteile
- Hervorragende Windows-Integration
- Nahtloses Zusammenspiel mit Word, Excel, PowerPoint und Outlook
- Unkomplizierter Upgrade-Pfad über Microsoft 365
- Nützliche Funktionen für mobile Foto- und Dokumentenscans
- Einfache Freigabe- und Zugriffssteuerung
Nachteile
- Nur 5 GB kostenlos
- Der Nutzen hängt stark davon ab, ob man Microsoft-Produkte verwendet
- Weniger großzügig als Google Drive, IDrive oder Box
Fazit
OneDrive ist der beste kostenlose Cloud-Speicher für Windows- und Microsoft-365-Anwender. Das Freivolumen ist zwar überschaubar, der Workflow jedoch extrem flüssig, wenn man sich ohnehin im Microsoft-Kosmos bewegt.
3. IDrive

Der beste kostenlose Cloud-Speicher für Backups
IDrive unterscheidet sich von Google Drive, OneDrive und Dropbox, da der Schwerpunkt deutlich auf Datensicherung liegt. Auf der Preisseite wird ein „IDrive Basic“-Tarif mit 10 GB kostenlosem Speicher aufgeführt, für den keine Kreditkarte erforderlich ist.
Das macht IDrive vor allem dann interessant, wenn der Schutz von Dateien im Vordergrund steht und nicht das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten. Unterstützt werden Backups für PCs, Macs, Linux-Systeme, iPhones, iPads und Android-Geräte sowie Cloud-Drive-Sync und Dateizugriffe über Web- und Mobil-Apps.
Besonders attraktiv ist der Dienst für Anwender, die ein kleines, aber echtes Gratis-Backup suchen. Der Speicher reicht für wichtige Dokumente, Steuerunterlagen, Arbeitsordner, persönliche Aufzeichnungen oder einen gezielten Backup-Satz von einem Computer aus. Für ein vollständiges Medienarchiv ist das zu wenig, aber es reicht völlig aus, um den Ablauf zu testen und einige Kernordner abzusichern.
Der Kompromiss besteht darin, dass sich IDrive eher wie eine Backup-Software anfühlt als wie ein unkomplizierter Cloud-Ordner für den Dateiaustausch. Wer vor allem live zusammenarbeiten möchte, greift besser zu Google Drive oder Box. Wer jedoch Backups priorisiert, findet in IDrive die passende Lösung.
Wichtigste Funktionen
- 10 GB kostenloser Basic-Tarif
- Cloud-Backup für verschiedenste Gerätetypen
- Cloud Drive Synchronisierung
- Web- und Mobil-Zugriff
- Datei- und Ordnerfreigabe
- Backup-Zeitplanung und kontinuierliche Sicherung in unterstützten Tarifen
Vorteile
- Ordentliches kostenloses Speichervolumen
- Klare Ausrichtung auf Backups
- Keine Kreditkarte für den Basic-Tarif nötig
- Funktioniert über viele Gerätetypen hinweg
- Vernünftige Upgrade-Optionen für größere Sicherungen
Nachteile
- Weniger komfortabel für Dokumenten-Kollaboration in Echtzeit
- Die Benutzeroberfläche erinnert eher an ein Backup-Tool als an einen Consumer-Dateispeicher
- 10 GB sind für komplette Computer- oder Fotosammlungen zu knapp
Fazit
IDrive ist die beste kostenlose Cloud-Option, wenn Datensicherung an erster Stelle steht. Nutzen Sie den Dienst für wichtige Ordner und Geräteschutz statt für die tägliche Dokumentenbearbeitung im Team.
4. Box

Der beste kostenlose Cloud-Speicher für einfaches Teilen und leichte Profi-Nutzung
Box stellt einen kostenlosen Individual-Tarif mit 10 GB Speicherplatz zur Verfügung. Das ist für einen geschäftsorientierten Dateidienst beachtlich. Zudem bietet Box sicheres Teilen von Dateien, freigegebene Ordner und Links, Mobilzugriff, direkte Integrationen mit Microsoft 365 und Google Workspace sowie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Seine Stärken entfaltet Box immer dann, wenn man einen sauberen, professionellen Workflow für den Dateiaustausch sucht. Der Dienst ist nicht so sehr auf private Fotos ausgelegt wie iCloud oder Google Photos und auch nicht so tief in Windows integriert wie OneDrive. Er eignet sich jedoch hervorragend für PDFs, Verträge, Dokumente, Kundenfiles, Projektordner und Dateien, die mit Dritten geteilt werden müssen.
Die größte Einschränkung betrifft den Upload: Der kostenlose Individual-Tarif von Box sieht ein Limit von 250 MB pro hochgeladener Datei vor. Für Dokumente und die meisten PDFs reicht das völlig aus, bei Videos, Designdateien, großen ZIP-Archiven oder hochauflösenden Medienprojekten stößt man damit jedoch an Grenzen.
Wer überwiegend Dokumente verwaltet, findet in Box einen starken kostenlosen Cloud-Speicher. Wer regelmäßig große Dateien hochlädt, sollte einen anderen Dienst wählen.
Wichtigste Funktionen
- 10 GB kostenloser Individual-Tarif
- Gemeinsame Ordner und Links
- Zugriff per Mobil-App
- Integrationen für Microsoft 365 und Google Workspace
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Box-Sign-Signaturanfragen im Gratis-Tarif enthalten
Vorteile
- 10 GB gratis sind ideal für Dokumente
- Starke Freigabe- und Profi-Workflows
- Gute Integration gängiger Arbeits-Apps
- Aufgeräumte Weboberfläche
- Besser für geschäftliche Dateien geeignet als für private Foto-Sammlungen
Nachteile
- Upload-Limit von 250 MB pro Datei im Gratis-Tarif
- Weniger intuitiv für Smartphone-Foto-Backups
- Bezahlte Tarife sind stark auf Unternehmen ausgerichtet
Fazit
Box ist die beste kostenlose Cloud-Option für den unkomplizierten, professionellen Dateiaustausch. Perfekt für Dokumente und Projektordner, aber das Upload-Limit macht den Dienst ungeeignet für große Mediendateien.
5. Apple iCloud

Der beste kostenlose Cloud-Speicher für Apple-Nutzer
Apple iCloud fungiert als standardmäßige Cloud-Ebene für iPhone, iPad, Mac, Fotos, Nachrichten, App-Daten und Gerätesicherungen. Laut Apple stehen in der kostenlosen iCloud 5 GB Speicherplatz zur Verfügung; für mehr Kapazität und erweiterte Privatsphäre-Funktionen gibt es kostenpflichtige iCloud+-Tarife.
Zwar zählt iCloud nicht zu den großzügigsten Gratis-Speichern, dafür läuft sie im Apple-Ökosystem vollkommen im Hintergrund. Sie sichert Gerätedaten, synchronisiert Fotos, hält Dokumente zwischen Mac und iPhone aktuell und speichert App-Daten ohne großen Einrichtungsaufwand. Wer sich über Cloud-Speicher keine Gedanken machen möchte, schätzt genau diese Bequemlichkeit.
Das Problem: 5 GB sind schnell aufgebraucht. Ein einzelnes iPhone-Backup, ein paar Videos und eine wachsende Mediathek drängen den Nutzer rasch in Richtung Upgrade. Der kostenlose iCloud-Tarif ist daher eher als Einstieg zu verstehen und weniger als langfristige Speicherlösung für passionierte Apple-Anwender.
Wer nur wenige Apple-Dateien verwaltet und Wert auf Einfachheit legt, kommt mit iCloud gut zurecht. Wer das iPhone jedoch intensiv als Kamera nutzt, sollte ein Upgrade auf iCloud+ einplanen oder einen alternativen Foto-Backup-Dienst verwenden.
Wichtigste Funktionen
- 5 GB kostenloser iCloud-Speicher
- Synchronisierung für iPhone, iPad und Mac
- Unterstützung für Fotos, Dateien, Nachrichten, App-Daten und Gerätesicherungen
- iCloud Drive für Dokumente und Dateien
- Familienfreigabe in kostenpflichtigen iCloud+-Tarifen
- Datenschutzfunktionen in kostenpflichtigen iCloud+-Tarifen
Vorteile
- Perfektes Nutzungserlebnis auf Apple-Geräten
- Arbeitet unauffällig im Hintergrund
- Ideal für Gerätesicherungen und App-Daten
- Unkomplizierter Übergang zu iCloud+
- Sehr benutzerfreundlich auch ohne Technik-Vorkenntnisse
Nachteile
- Nur 5 GB kostenlos
- Schnell voll durch Fotos und Backups
- Weniger sinnvoll außerhalb des Apple-Ökosystems
Fazit
iCloud ist der ideale Gratis-Speicher für Apple-Anwender, die eine automatische Gerätesynchronisierung und Backups wünschen. Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass die 5 GB bei reger Foto- und Videonutzung nicht lange vorhalten.
6. Dropbox

Der beste kostenlose Cloud-Speicher für einfache Synchronisierung und Freigabe
Dropbox gehört nach wie vor zu den intuitivsten Cloud-Diensten überhaupt: Dateien in den Dropbox-Ordner legen, und sie werden synchronisiert. Die Hilfeseite zur Kontoerstellung gibt an, dass sich neue Nutzer für den 2 GB großen „Dropbox Basic“-Tarif entscheiden können.
Zwei Gigabyte sind im Jahr 2026 wahrlich nicht viel. Für eine ernsthafte Fotobibliothek, ein Videoarchiv oder umfangreiche Arbeitsprojekte reicht das bei Weitem nicht aus. Warum also Dropbox in diese Liste aufnehmen? Weil das Produkt nach wie vor exzellent darin ist, unkompliziert zu synchronisieren und zu teilen. Dropbox-Links sind jedem ein Begriff, die Desktop-App ist ausgereift, und freigegebene Ordner lassen sich praktisch jedem im Handumdrehen erklären.
Dropbox empfiehlt sich am ehesten als praktisches Gratis-Werkzeug und weniger als primäres Speicherarchiv. Sinnvoll ist der Einsatz für Dokumente, die auf mehreren Geräten benötigt werden, häufig geteilte Dateien, schnelle Kollaborationsordner oder unkomplizierte Kundenübergaben. Wer den Workflow schätzt, kann später jederzeit upgraden.
Wer ausschließlich nach maximalem Gratis-Speicher sucht, ist bei Google Drive, IDrive oder Box besser aufgehoben. Wer hingegen eine reibungslose Synchronisierung schätzt, für den hat Dropbox seinen Platz verdient.
Wichtigste Funktionen
- 2 GB Dropbox Basic-Tarif
- Desktop- und Mobil-Synchronisierung
- Gemeinsame Ordner und Dateilinks
- Web-Zugriff
- Dateivorschauen
- Ausgereifte plattformübergreifende Apps
Vorteile
- Äußerst benutzerfreundlich
- Exzellenter Synchronisierungs-Workflow
- Vertraute Freigabemöglichkeiten
- Ausgereifte Desktop-Anwendung mit langer Historie
- Ideal für schlanke, gemeinsame Ordner
Nachteile
- Nur 2 GB kostenlos
- Weniger geeignet für Fotos, Videos oder Backups
- Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis erfordert meist ein Upgrade
Fazit
Dropbox ist der beste kostenlose Cloud-Speicher für einfaches Synchronisieren und Teilen – allerdings nicht, wenn man maximalen Gratis-Platz sucht. Der Speicher ist knapp bemessen, aber ausgereift und ideal für schlanke Workflows.
Welchen kostenlosen Cloud-Speicher sollten Sie wählen?
Wählen Sie Google Drive, wenn Sie den besten Allround-Gratis-Speicher für Dokumente, Freigaben, Gmail, Android und Zusammenarbeit suchen.
Wählen Sie OneDrive, wenn Sie primär mit Windows, Office, Outlook oder Microsoft 365 arbeiten.
Wählen Sie IDrive, wenn Ihr Hauptziel die Sicherung wichtiger Dateien von Computern und mobilen Geräten ist.
Wählen Sie Box, wenn Sie einen professionellen Arbeitsbereich für den Dateiaustausch mit 10 GB kostenlosem Speicher benötigen.
Wählen Sie iCloud, wenn Sie ein iPhone, iPad oder Mac nutzen und eine automatische Gerätesynchronisierung erwarten.
Wählen Sie Dropbox, wenn Sie den unkompliziertesten Sync- und Freigabe-Workflow bevorzugen und keinen großen Gratis-Speicher brauchen.
Falls Sie unschlüssig sind, orientieren Sie sich an dieser Faustregel:
- Für Alltagsdokumente und Teamarbeit: Google Drive nutzen.
- Für Windows und Microsoft Office: OneDrive nutzen.
- Für Apple-Geräte-Backups: iCloud nutzen.
- Für den Fokus auf Datensicherung: IDrive nutzen.
- Für den Dokumentenaustausch mit Kunden oder Teams: Box nutzen.
- Für einfache Sync-Ordner: Dropbox nutzen.
So nutzen Sie kostenlosen Cloud-Speicher sicher
Kostenloser Cloud-Speicher ist praktisch, verlangt jedoch nach grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen.
1. Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Ein Cloud-Laufwerk ist immer nur so sicher wie das dazugehörige Konto.
2. Ein Gratis-Konto nicht als alleiniges Backup einsetzen. Wichtige Dateien sollten immer zusätzlich auf einem lokalen Datenträger oder einem anderen Cloud-Dienst vorgehalten werden.
3. Behalten Sie im Blick, was auf den Speicher angerechnet wird. Bei Google wird der Platz zwischen Drive, Gmail und Fotos geteilt. iCloud-Speicher wird von Backups, Fotos, Dateien und Apps beansprucht.
4. Freigabeeinstellungen verstehen. Öffentliche Links verbreiten sich manchmal schneller als gewünscht.
5. Sensible Daten nur verschlüsselt speichern. Pässe, Steuerunterlagen, private Verträge und medizinische Dokumente sollten vor dem Hochladen lokal verschlüsselt werden.
6. Dateigrößenlimits beachten. Der Gratis-Tarif von Box hat beispielsweise ein deutlich kleineres Upload-Limit als die kostenpflichtigen Business-Tarife.
7. Ein Upgrade einplanen. Kostenlose Tarife eignen sich super zum Testen und für leichte Aufgaben. Wird der Dienst zentral für die Arbeit, sollte ein bezahlter Tarif ins Budget aufgenommen werden.
8. Regelmäßig aufräumen. Alte Videos, doppelte Fotos, E-Mail-Anhänge und große ZIP-Archive fressen unbemerkt den kostenlosen Speicher auf.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welcher ist der beste kostenlose Cloud-Speicher im Jahr 2026?
Google Drive ist für die meisten Anwender die beste Wahl, da der Dienst 15 GB Gratis-Speicher und hervorragende Kollaborationstools bietet. IDrive und Box sind starke Alternativen mit jeweils 10 GB kostenlosem Speicher, während OneDrive und iCloud vor allem für Microsoft- bzw. Apple-Nutzer die erste Wahl sind.
Welcher kostenlose Cloud-Speicher bietet den meisten Platz?
Unter den sechs Diensten in diesem Ratgeber bietet Google Drive mit bis zu 15 GB den meisten kostenlosen Speicherplatz. IDrive und Box stellen jeweils 10 GB zur Verfügung. OneDrive und iCloud bieten 5 GB, während Dropbox Basic mit 2 GB startet.
Ist kostenloser Cloud-Speicher wirklich gratis?
Ja, aber kostenlose Tarife haben Grenzen. Man muss mit Obergrenzen beim Speicher, Upload-Limits, eingeschränktem Support, weniger Sicherheitsfunktionen, Werbung, Upgrade-Hinweisen oder reduzierten Backup-Optionen rechnen. Gratis-Speicher eignet sich am besten für den leichten Gebrauch oder zum Testen eines Dienstes vor einem Upgrade.
Ist kostenloser Cloud-Speicher sicher?
Etablierte Cloud-Dienste nutzen Sicherheitsvorkehrungen wie Konten-Authentifizierung, verschlüsselte Übertragungen und Rechenzentrumsschutz. Dennoch benötigt man ein starkes Passwort, die Zwei-Faktor-Authentifizierung, sorgfältige Freigabeeinstellungen und separate Backups für wichtige Daten.
Kann man kostenlosen Cloud-Speicher für Backups nutzen?
Ja, aber man sollte genau auswählen. IDrive ist die klar auf Backups ausgerichtete Option in dieser Liste. Google Drive, OneDrive, iCloud, Box und Dropbox versteht man eher als Cloud-Speicher- und Syncdienste, auch wenn sie ausgewählte Dateien absichern können.
Welcher kostenlose Cloud-Speicher eignet sich am besten für Fotos?
Google Drive und Google Photos sind ideal für Android- und Google-Nutzer, während iCloud für iPhone-Besitzer am besten geeignet ist. Man sollte jedoch bedenken, dass Fotos und Videos den Gratis-Speicher – insbesondere im 5-GB-Tarif von iCloud – rasant füllen.
Welcher kostenlose Cloud-Speicher ist der beste für Geschäftsunterlagen?
Box ist eine starke Gratis-Option für den professionellen Dateiaustausch, während Google Drive besser für gemeinsame Dokumente und Tabellen geeignet ist. OneDrive ist die beste Wahl, wenn geschäftliche Dateien ohnehin im Microsoft-Office-Format vorliegen.
Kann man mehrere kostenlose Cloud-Konten miteinander kombinieren?
Das ist möglich und wird von vielen Anwendern auch so gehandhabt. Man nutzt beispielsweise Google Drive für gemeinsame Dokumente, iCloud für das iPhone-Backup und IDrive für die Sicherung wichtiger Ordner. Der Nachteil ist allerdings, dass die Dateien dadurch auf verschiedene Dienste verteilt und schwerer zu organisieren sind.
Sollte man für Cloud-Speicher bezahlen?
Man sollte dann bezahlen, wenn Cloud-Speicher ein fester Bestandteil des täglichen Workflows wird, mehr Platz benötigt wird, eine bessere Backup-Abdeckung gefragt ist oder der Verlust des Zugriffs schmerzhaft wäre. Kostenloser Speicher ist ideal für leichte Aufgaben, aber ernsthafte Datenmengen verlangen nach einem kostenpflichtigen Tarif.
Fazit
Der beste kostenlose Cloud-Speicher hängt weniger von der reinen Gigabyte-Zahl ab als vielmehr davon, wo die eigenen Dateien bereits liegen. Google Drive ist für die meisten Nutzer der beste Standard. OneDrive eignet sich besser für Microsoft-Anwender. iCloud ist die logische Ergänzung für Apple-Geräte. IDrive punktet bei Backups. Box ist nützlich für den professionellen Austausch, und Dropbox bleibt – trotz eines sehr knappen Gratis-Tarifs – angenehm einfach und ausgereift.
Am besten beginnt man mit dem Ökosystem, das ohnehin bereits im Einsatz ist, und ergänzt einen zweiten Dienst nur dann, wenn er eine spezifische Aufgabe löst. Kostenloser Cloud-Speicher ist dann am nützlichsten, wenn er strukturiert, bewusst eingesetzt und an anderer Stelle nochmals gesichert wird.