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Die 5 besten KI‑Bildgeneratoren 2026 — Welches Tool passt zu Ihrem Projekt?

top5 AI Image Generators

KI-Bildgeneratoren ermöglichen es heute jedem, binnen kurzer Zeit professionelle und ansprechende Bilder zu erstellen. Beschreibung eingeben — das System verwandelt sie automatisch in ein Bild. Bei der großen Auswahl an Tools ist es jedoch nicht immer einfach, die wirklich herausragenden Lösungen zu erkennen.

In diesem Leitfaden stellen wir die wichtigsten KI-Bildgenerierungsplattformen vor und vergleichen Funktionen, Performance und Preisstrukturen, damit Sie leichter das richtige Tool für Ihren Anwendungsfall finden.

Die besten KI-Bildgeneratoren im Überblick

Funktion / ToolMidjourneyGPT-4oNano BananaAdobe FireflyStable Diffusion
Am besten geeignet fürKünstlerische, filmische VisualsVielseitig, Text-zu-BildSchnelle, einfache BilderProfessionell, markenkonformAnpassbar, experimentell
Kostenlose VersionNeinJa (eingeschränkt)Ja (eingeschränkt)Ja (eingeschränkt)Ja
BezahlversionAb 10 USD/Monat20 USD/Monat (ChatGPT Plus)Ab 5 USD/MonatAb 19,99 USD/MonatGratis / Hosting kann Gebühren erheben
Maximale Auflösung1024×10241024×10241024×1024Bis zu 2048×20481024×1024 (höher mit Upscaling)
StilFilmisch, malerischVielseitig, stimmigEinfach, klarHochwertig, realistischRealistisch bis stilisiert
Prompt-VerarbeitungKreativ, künstlerischStark, konsistentGrundlegendPräzise, markensicherExakt, wörtlich oder stilistisch
SteuerungsmöglichkeitenModeratModeratEingeschränktHochSehr hoch
BenutzerfreundlichkeitDiscord-Oberfläche, LernkurveEinfach über ChatGPTEinsteigerfreundlichAdobe-ÖkosystemTechnische Einrichtung
AnwendungsfälleConcept Art, MoodboardsSchnelle Bildgenerierung, IdeengenerierungSchnelle Skizzen, Social MediaMarketing, ProduktmocksCustom Art, Prototyping
Kommerzielle NutzungIn Bezahlplänen erlaubtMit Abo erlaubtPremium-Plan erforderlichKlare kommerzielle LizenzModellabhängig

1. Midjourney – Ideal für künstlerische, filmische und stilisierte Visuals

Midjourney sticht trotz fehlendem Fokus auf reinen Fotorealismus durch seine starke visuelle Handschrift hervor. Während andere Tools eher wie bessere Kameras wirken, präsentiert sich Midjourney als ein wirklicher Künstler – mit Fokus auf Atmosphäre, Licht und Komposition.

Bildqualität

Midjourney

Die große Stärke von Midjourney ist sein charakteristischer Stil: filmische, malerische Bilder mit starker Lichtführung, Textur und Komposition. Selbst einfache Prompts ergeben oft bewusst gestaltete, emotional wirkende Bilder statt rein mechanischer Ausgaben.

Dafür opfert Midjourney gelegentlich strengen Realismus. Gesichter, Objekte oder räumliche Verhältnisse können stilisiert oder überzogen erscheinen. Für Concept Art, Moodboards und Fantasieillustrationen ist das meist ein Plus; für technische Produktmocks kann es jedoch zu zusätzlicher Iteration führen.

Kurz: Midjourney ist ein Werkzeug fürs visuelle Storytelling, weniger für dokumentationsgetreue Darstellung.

Verständnis der Eingaben (Prompts)

Midjourney glänzt, wenn Prompts Stil, Stimmung und künstlerische Richtung betonen. Begriffe wie „filmische Beleuchtung“, „surreal“ oder „dunkle Fantasy“ werden flüssig interpretiert und führen in der Regel zu stimmigen Ergebnissen, auch bei eher vagen Beschreibungen.

Präzise Objektplatzierung oder wörtliche Genauigkeit sind dagegen weniger vorhersehbar — das System neigt eher zur kreativen Interpretation als zum strikten Abbilden.

Im Vergleich zu wörtlicheren Modellen wie DALL·E 3 setzt Midjourney stärker auf Interpretation als auf Gehorsam.

Steuerung & Anpassung

Midjourney bietet eine überschaubare, aber effektive Steuerung: Seitenverhältnisse, Modellversionen und kreative Parameter wie „Chaos“ erlauben gezielte Experimente. Diese Optionen sind weniger granular als bei Open‑Source-Tools, bieten aber eine gute Balance zwischen Kontrolle und Bedienkomfort.

Sie müssen keine Diffusionsmodelle verstehen, um die Resultate kreativ zu lenken — ideal für Nutzer, die visuell führen statt technisch feintunen wollen.

Es geht weniger ums technische Erzeugen als ums kreative Dirigieren der Bilder.

Benutzerfreundlichkeit & UX

Die größte Hürde ist die Discord‑Basierung: Für Einsteiger wirkt die befehlsbasierte Oberfläche und das Kanal‑System weniger intuitiv als klassische Web‑Tools. Wer sich daran gewöhnt hat, profitiert jedoch von einem sehr effizienten Workflow und einer aktiven Community mit vielen geteilten Prompts.

Aus UX‑Sicht ist Midjourney mächtig, aber nicht sofort einladend — für Gelegenheitsnutzer sind andere Tools oft zugänglicher.

Midjourney wirkt stark, aber nicht unbedingt anfängerfreundlich.

Anwendungsbereiche

Midjourney eignet sich besonders für kreative Erkundung und folgende Aufgaben:

  • Concept Art und Weltenbau
  • Visuelle Ideenfindung und Moodboards
  • Fantasy-, Sci‑Fi‑ und Illustrationsprojekte
  • Kreatives Brainstorming in frühen Phasen

Viele Designer und Künstler nutzen Midjourney primär zur schnellen visuellen Exploration, weniger als finales Produktionswerkzeug.

Kommerzielle Nutzung & Urheberrecht

Bezahlte Midjourney‑Abos gewähren in der Regel kommerzielle Nutzungsrechte, die Details variieren je nach Plan. Wie bei den meisten KI‑Tools sollten Nutzer die Lizenzbedingungen prüfen, besonders bei Kundenprojekten oder großen Produktionen.

Redaktionell und kommerziell nutzbar — rechtlich aber nicht völlig frei von Unsicherheiten.

Fazit

Midjourney ist kein Werkzeug für strikte Präzision, sondern ein kreativer Partner. Wer Atmosphäre, künstlerische Tiefe und visuelles Storytelling schätzt, findet hier eine der überzeugendsten Optionen; wer maximale Vorhersehbarkeit benötigt, sollte andere Tools in Erwägung ziehen.

Für künstlerische Tiefe und emotionale Bildwirkung ist Midjourney hervorragend, für präzisionsorientierte Enterprise‑Workflows weniger ideal.

2. ChatGPT (GPT-4o) – Ideal für flexible, kontextbewusste Text-zu-Bild-Generierung

GPT-4o kombiniert starkes Sprachverständnis mit Bildgenerierung und hebt sich dadurch von vielen rein visuellen Modellen ab. Nutzer können komplexe Ideen in natürlicher Sprache formulieren und erhalten thematisch stimmige Visualisierungen. GPT-4o funktioniert eher wie ein intelligenter Assistent als wie eine reine Kamera‑Simulation.

Bildqualität

GPT-4o liefert vielseitige, in der Regel kohärente Bilder, die eng an die Eingaben angelehnt sind. Stil, Komposition und thematische Hinweise werden zuverlässig umgesetzt, wodurch brauchbare Visualisierungen für Konzepte, Storyboards oder Illustrationen entstehen.

Fotorealistischer Detailgrad kann variieren; Gesichter und feine Details benötigen mitunter Iteration. Für Ideengenerierung, Marketingmocks oder schnelles Prototyping ist GPT-4o jedoch sehr praktisch.

In der Praxis eignet sich GPT-4o eher zur Konzeptvisualisierung als zur finalen Produktionsausgabe.

Prompt-Verständnis

GPT-4o arbeitet gut mit beschreibenden und strukturierten Prompts, erfasst aber auch abstraktere Anweisungen. Formulierungen wie „lebendige Sci‑Fi‑Landschaft“, „surreale Komposition“ oder „weiche filmische Beleuchtung“ werden meist treffsicher umgesetzt.

Gegenüber sehr literal interpretierten Modellen ist GPT-4o kontextbewusster — das kann kreativer ausfallen, aber auch unerwartete Ergebnisse liefern, je nachdem wie detailliert die Eingaben sind.

Steuerung & Anpassung

Nutzer steuern GPT-4o über Seitenverhältnisse, Stilhinweise oder iterative Prompts. Zwar fehlen tiefgehende technische Optionen wie bei Diffusions‑Engines, doch die natürliche Sprachsteuerung erlaubt eine intuitive Einflussnahme ohne Fachwissen.

Hier steht das Steuern durch Sprache im Vordergrund — ideal für schnelle, beschreibungsbasierte Anpassungen.

Benutzerfreundlichkeit & UX

ChatGPT bietet ein klares Webinterface und eine mobile App, sodass die Bildgenerierung einer breiten Nutzergruppe zugänglich ist. Es sind keine Drittanbieter‑Tools oder Kommandozeilenkenntnisse notwendig.

Die wichtigste Lernkurve besteht im Formulieren effektiver Prompts. Hat man diesen Punkt gemeistert, ist der Workflow schnell und flexibel — gut geeignet für Einsteiger und Profis gleichermaßen.

Anwendungsfälle

GPT-4o ist besonders effektiv für:

  • Concept Art und Storyboarding
  • Produktideen und visuelles Brainstorming
  • Illustrationen für Artikel, Präsentationen oder Social Media
  • Schnelles Prototyping kreativer Ideen

Künstler, Marketer und Kreative nutzen GPT-4o, um rasch Visuals zu erzeugen, Stile zu testen und Ideen ohne großen manuellen Aufwand zu visualisieren.

Kommerzielle Nutzung & Urheberrecht

In der Regel lassen sich GPT-4o‑Ergebnisse kommerziell nutzen, vorbehaltlich der OpenAI‑Nutzungsbedingungen. Bei Kundenprojekten oder breiter Verwertung sollte man die Lizenzregeln prüfen.

GPT-4o ist gut geeignet für Ideengenerierung, Content‑Erstellung und Prototyping — mit Beachtung der jeweiligen Lizenzbedingungen.

Fazit

GPT-4o ist nicht immer der technisch perfekteste Bildgenerator, überzeugt aber durch Vielseitigkeit, Kontextverständnis und die natürliche Sprachsteuerung. Für kohärente Konzeptbilder und integrierte Text‑zu‑Bild‑Workflows ist es eine starke Wahl.

Wer auf hochrealistische oder streng industrialisierte Produktionen abzielt, sollte spezialisierte Tools prüfen; für schnelle, kontextbewusste Visualisierungen ist GPT-4o hervorragend.

3. Nano Banana – Ideal für leichte, KI-unterstützte Text-zu-Bild-Generierung

Nano Banana ist ein schnelles, zugängliches Tool für unkomplizierte Bildkreation. Statt Hyperrealismus oder filmischer Dramatik setzt es auf Tempo, Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit — ideal für alle, die ohne große Lernkurve brauchbare Ergebnisse benötigen.

Bildqualität

Nano Banana

Nano Banana produziert in der Regel saubere, ansprechende Bilder, die für Ideengenerierung, Präsentationen oder Social‑Media‑Grafiken gut geeignet sind. Die Tiefe und dramatische Wirkung hochwertiger Tools erreicht es selten, liefert aber schnelle, verlässliche Resultate.

Feine Details, Gesichter oder komplexe Kompositionen wirken mitunter vereinfacht. Für einfache Projekte oder Prototyping ist das meist akzeptabel; für präzisionskritische Aufgaben braucht es mehr Nacharbeit.

Praktisch ist Nano Banana ein Tool zur schnellen Erkundung von Ideen, nicht primär ein Produktionswerkzeug für anspruchsvolle Projekte.

Prompt-Verständnis

Nano Banana verarbeitet natürliche Sprache gut, besonders bei klaren Stilangaben wie „Cartoon‑Stil“, „weiche Pastellfarben“ oder „minimalistische Illustration“. Solche Vorgaben werden meist präzise umgesetzt.

Sehr spezifische Objektplatzierungen sind gelegentlich weniger zuverlässig. Nano Banana priorisiert Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit über tiefste Genauigkeit.

Steuerung & Anpassung

Das Tool bietet einfache Steuerungen wie Seitenverhältnis, Stilvorgaben und iterative Verfeinerung. Fortgeschrittene Tuning‑Optionen fehlen, dafür ist die Bedienung für Laien sehr zugänglich.

Es geht weniger um komplexe Konfigurationen als um schnelles Lenken hin zum gewünschten Ergebnis.

Benutzerfreundlichkeit & UX

Die Weboberfläche von Nano Banana ist intuitiv und besonders anfängerfreundlich. Bilder werden direkt im Browser generiert, mit minimalem Setup — ideal für Gelegenheitsnutzer, Studierende und Hobbyisten.

Wer maximale Anpassbarkeit sucht, stößt an Grenzen; für die meisten Nutzungsfälle überwiegen jedoch Einfachheit und Schnelligkeit.

Anwendungsbereiche

Nano Banana passt besonders zu:

  • Schnelle Konzeptskizzen und visuelle Ideen
  • Beiträge und Thumbnails für Social Media
  • Lockere Illustration und künstlerische Übungen
  • Brainstorming oder schnelles Prototyping

Nutzer setzen Nano Banana oft ein, um Ideen schnell zu testen oder einfache Visuals ohne großen Aufwand zu erstellen.

Kommerzielle Nutzung & Urheberrecht

Premium‑Pläne von Nano Banana beinhalten meist kommerzielle Nutzungsrechte. Nutzer sollten die Plattformregeln vor größeren Kundenprojekten prüfen.

Für kleinere Content‑Projekte und Social‑Media‑Visuals ist Nano Banana praktisch kommerziell nutzbar, ersetzt aber nicht alle Profi‑Tools.

Fazit

Nano Banana ist kein Alleskönner — seine Stärke liegt in Geschwindigkeit, Zugänglichkeit und einfacher Bedienung. Wer Tempo und unkomplizierte Visualisierung priorisiert, trifft damit eine gute Wahl.

Für cineastische Tiefe oder hochrealistische Ergebnisse empfehlen sich hingegen spezialisiertere Tools.

4. Adobe Firefly – Ideal für professionelle, hochwertige und markenkonforme Visuals

Adobe Firefly richtet sich an Kreative, Marketer und Designer, die professionelle, kontrollierte KI‑Bilder benötigen. Statt auf experimentelle Effekte zu setzen, legt Firefly Wert auf Qualität, Reproduzierbarkeit und markenkonforme Ergebnisse — eingebettet ins Adobe‑Ökosystem.

Bildqualität

Adobe Firefly

Firefly erzeugt polierte, saubere und visuell präzise Bilder. Beleuchtung, Farbgebung und Komposition werden zuverlässig umgesetzt, weshalb die Outputs sich gut für Marketingmaterialien, Webgrafiken und professionelle Präsentationen eignen.

Realismus, Klarheit und Reproduzierbarkeit stehen hier im Vordergrund. Gesichter, Objekte und Umgebungen sind meist kohärent und akkurat — ideal für Workflows, die konsistente Ergebnisse erfordern.

Praktisch ist Firefly daher eher ein produktionsreifes Tool für Profis als ein Experimentierfeld.

Prompt-Verständnis

Firefly arbeitet präzise mit Eingaben: Stilvorgaben, Inhaltsbeschreibungen und Designrichtlinien werden zuverlässig umgesetzt. Das macht es besonders geeignet für markenkonforme Ergebnisse.

Im Gegensatz zu interpretativen Systemen wie Midjourney tendiert Firefly zu einer wörtlicheren, vorhersehbaren Umsetzung — nützlich, wenn Reproduzierbarkeit gefragt ist.

Steuerung & Anpassung

Firefly bietet umfangreiche Steuerungsoptionen, inklusive Stilwahl, Bildvariationen, Kompositionshinweisen und nahtloser Integration mit Photoshop und Illustrator. Nutzer können visuelle Attribute detailliert angeben und Ausgaben iterativ anpassen.

Zwar fehlt eine experimentelle „Chaos“-Funktion wie bei Midjourney, doch die präzisen Steuerungen sind auf professionelle Design‑Workflows ausgerichtet und liefern verlässliche Ergebnisse.

Benutzerfreundlichkeit & UX

Firefly integriert sich nahtlos ins Adobe‑Ökosystem und ist für Nutzer, die bereits mit Creative Cloud arbeiten, besonders intuitiv. Die Verbindung zu Photoshop und anderen Apps steigert die Produktivität erheblich.

Für Nutzer außerhalb des Adobe‑Umfelds kann die Einarbeitung etwas Zeit kosten, doch nach der Eingewöhnung ist der Workflow sehr effizient.

Anwendungsbereiche

Firefly eignet sich besonders für:

  • Marketingmaterialien und Werbegrafiken
  • Web‑ und Social‑Media‑Visuals
  • Produktmocks und Markenassets
  • Concept‑Illustrationen und professionelle Ideengenerierung

Designer, Marketer und Kreativteams nutzen Firefly, um hochwertige Visuals schnell zu erzeugen und so Zeit bei Prototyping und Asset‑Erstellung zu sparen.

Kommerzielle Nutzung & Urheberrecht

Firefly‑Inhalte sind kommerziell nutzbar und verfügen über klare Lizenzregelungen, wodurch die rechtliche Handhabung in professionellen Projekten vereinfacht wird.

Fazit

Adobe Firefly liefert verlässliche, markenkonforme und hochwertige Bilder — ideal für professionelle Workflows. Für stark stilisierte oder experimentelle Projekte sind künstlerischere Tools wie Midjourney flexibler.

Wer saubere, reproduzierbare Visuals und nahtlose Adobe‑Integration braucht, ist mit Firefly sehr gut beraten.

5. Stable Diffusion – Ideal für Open‑Source, hochgradig anpassbare und vielseitige KI‑Bildgenerierung

Stable Diffusion überzeugt durch Offenheit und enorme Anpassbarkeit. Im Gegensatz zu geschlossenen Systemen lässt sich das Modell lokal betreiben, Feinabstimmungen vornehmen und das Training an eigene Daten anpassen. Wenn andere Tools fertige Studios sind, ist Stable Diffusion ein Baukasten für alle, die maximale Kontrolle wollen.

Bildqualität

Stable Diffusion

Je nach Modell und Einstellungen erzeugt Stable Diffusion Bilder von realistisch bis stark stilisiert. Es eignet sich hervorragend für Concept Art, Prototyping und experimentelle Visuals.

Die Qualität hängt stark von Prompt‑Klarheit, Modellversion und Nutzerkompetenz ab. Gesichter, Feindetails und komplexe Kompositionen benötigen oft Feintuning oder Nachbearbeitung. Es ist mehr ein mächtiger Kreativmotor als eine Plug‑and‑Play‑Lösung.

Prompt-Verständnis

Stable Diffusion interpretiert Prompts effektiv, besonders in Kombination mit Tools wie LoRA, ControlNet oder Negativ‑Prompts. Es verarbeitet sowohl stilistische als auch wörtliche Vorgaben und erlaubt präzise Steuerung von Komposition und Stil.

Im Vergleich zu Midjourney wirkt Stable Diffusion weniger „künstlerisch“ voreingenommen und eignet sich besser für planbare, steuerbare Ergebnisse.

Steuerung & Anpassung

Nutzer können nahezu jeden Aspekt der Generierung anpassen — Sampling‑Methoden, Seeds, Modellversionen, CFG‑Skala oder sogar eigene Modelle trainieren. Diese Flexibilität ermöglicht Outputs, die andere Plattformen nicht erreichen.

Allerdings erfordert dieser Freiraum technisches Know‑how, weshalb Stable Diffusion eher für erfahrene Anwender geeignet ist.

Benutzerfreundlichkeit & UX

Der Einstieg kann herausfordernd sein: Installation, GPU‑Setup oder Drittanbieter‑GUIs sind oft nötig. Nach der Einrichtung machen Oberflächen wie AUTOMATIC1111 oder DiffusionBee das Experimentieren deutlich einfacher.

Gelegenheitsnutzer stehen vor einer Lernkurve; erfahrene Nutzer profitieren hingegen von großer Flexibilität.

Anwendungsfälle

  • Individuelle Concept Art und Illustrationen
  • Fotorealistische Renderings und experimentelle Visuals
  • Training und Feintuning auf Nischendatensätzen
  • Kreative Erkundung mit voller Kontrolle

Stable Diffusion wird häufig von Künstlern, Entwicklern und KI‑Enthusiasten für Experimente und maßgeschneiderte Projekte genutzt.

Kommerzielle Nutzung & Urheberrecht

Als Open‑Source‑Projekt ist Stable Diffusion grundsätzlich kommerziell nutzbar, allerdings hängen Rechte und Pflichten von Modell‑ und Plattformlizenzen ab. Wer Fine‑Tuning oder Drittanbieter‑Modelle verwendet, sollte die Lizenzbedingungen genau prüfen.

Für Profis und Unternehmen, die Compliance und Anpassung selbst verwalten möchten, ist Stable Diffusion eine starke Option.

Fazit

Stable Diffusion ist vielleicht nicht das polierteste oder zugänglichste Tool — aber genau darin liegt seine Stärke. Offenheit, Anpassbarkeit und Vielseitigkeit machen es zu einem der mächtigsten Werkzeuge für Nutzer, die volle Kontrolle wünschen.

Wer technische Freiheit, fein abgestimmte Outputs und Open‑Source‑Freiheit priorisiert, findet hier kaum eine gleichwertige Alternative. Wer sofortige Hochglanz‑Ergebnisse und einfache Bedienung will, sollte Midjourney oder Adobe Firefly in Betracht ziehen.

FAQs: KI-Bildgenerierungstools

1. Welche Tools bieten eine kostenlose Version?

  • GPT-4o und Stable Diffusion (Open Source) bieten kostenlose Nutzungsmöglichkeiten.
  • Nano Banana und Adobe Firefly stellen begrenzte Gratisfunktionen bereit.
  • Midjourney verfügt über keine kostenlose Version und benötigt ein Abo.

2. Welches Tool eignet sich am besten für künstlerische und filmische Visuals?

  • Midjourney glänzt durch hochstilistische, filmische und künstlerische Bilder.

3. Welches Tool ist am besten für Anpassung und experimentelle Kreation geeignet?

  • Stable Diffusion bietet die größte Flexibilität mit lokaler Nutzung, Modell‑Feintuning und umfassender Parametersteuerung – ideal für technisch versierte Nutzer und kreative Experimente.

4. Welches Tool eignet sich am besten für schnelle Social‑Media‑ oder einfache visuelle Inhalte?

  • Nano Banana ist leichtgewichtig, schnell und benutzerfreundlich – perfekt für simple, ansprechende Inhalte.

5. Welches Tool eignet sich für professionelle oder kommerzielle Designprojekte?

  • Adobe Firefly liefert professionelle, markensichere Bilder, ideal für Marketing und Produktdesign.
  • Midjourney und Stable Diffusion lassen sich ebenfalls kommerziell nutzen, Nutzer müssen jedoch die Lizenzbedingungen prüfen.

6. Welches Tool ist am einfachsten zu bedienen?

  • GPT-4o und Nano Banana sind besonders einsteigerfreundlich, mit Webzugang ohne komplexe Einrichtung.
  • Stable Diffusion benötigt Installation oder Drittanbieter‑GUI, was anspruchsvoll für Gelegenheitsnutzer sein kann.
  • Midjourney läuft über Discord und hat eine gewisse Lernkurve.

7. Wie unterscheiden sich Ausgabeauflösung und Bildqualität?

  • Adobe Firefly bietet die höchste Auflösung (bis zu 2048×2048) mit polierten und markensicheren Ergebnissen.
  • Midjourney fokussiert auf Stil und filmische Visuals, meist bei 1024×1024.
  • Stable Diffusion und GPT-4o liefern typischerweise 1024×1024, können aber durch Upscaling oder Custom‑Modelle höhere Auflösungen erreichen.
  • Nano Banana erzeugt mittelauflösende Bilder, passend für Social Media und leichte Projekte.

8. Wie wähle ich das passende Tool für meine Bedürfnisse aus?

  • Künstlerische & filmische Visuals → Midjourney
  • Schnelle und einfache Bildgenerierung → GPT-4o / Nano Banana
  • Professionelle, hochwertige, kommerziell sichere Ergebnisse → Adobe Firefly
  • Volle Kontrolle, anpassbar, experimentell → Stable Diffusion

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